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SUMMARY:Kammerkonzert im Rahmen des Kammermusikfestivals Markgräflerland
DESCRIPTION:Sonntag\, 19.07.2026 um 17.00 Uhr\n\nDas "Kammermusikfestival M
 arkgräflerland" wird nun zum zweiten Mal vom 17. bis 24. Juli 2026 unter 
 der Leitung von Sabine und Janina Kronberger und Magnus Boye Hansen stattf
 inden - eine Woche im Sommer voller Musik und Kultur in unserer wundersch
 önen Heimat\, dem Markgräflerland.\n\nKammermusik ist die Königsdiszipl
 in der klassischen Musik. Bei keiner anderen Form kann der Zuhörer auf so
  intime Weise der „Konversation“ zwischen den Interpreten lauschen\, b
 ei der jeder Musiker seinen individuellen und persönlichen Part in die In
 terpretation einfließen lässt.\n"Zeit im Aufbruch"\nDas "Kammermusikfest
 ival Markgräflerland 2026"\, das in diesem Jahr unter dem Motto\n"Zeitlos
 " steht\, kommt mit einem Kammerkonzert am 19. Juli nach Schloss Bürgeln.
 \n\nWas verbindet das Wien des frühen 19. Jahrhunderts\, das romantische 
 Dresden und das mondäne\nParis der Jahrhundertwende? Es sind Stationen de
 r musikalischen Zeitenwende.\nIn diesem Kammerkonzert begegnen sich mit Sc
 hubert\, Schumann und Fauré drei Wegbereiter der\nMusikgeschichte\, deren
  individuelle Tonsprache dem musikalischen Augenblick eine ganz neue\nklan
 gliche und inhaltliche Gewichtung verleiht.\n\nFranz Schuberts Streichtrio
 satz in B-Dur bildet den Auftakt. Ein unvollendetes Werk voller Eleganz\nu
 nd Frische\, das zwischen klassischer Klarheit und jugendlichen Vorwärtsd
 rang balanciert. Die\nKomposition wirkt im Hier und Jetzt so lebendig wie 
 zu ihrer Entstehungszeit.\nDas Klaviertrio g-Moll von Clara Schumann schl
 ägt eine Brücke von der klassischen Wiener Tradition\nhin zur Seele der 
 Romantik. 1846 in einer Lebensphase der Unruhe komponiert\, ist dieses Wer
 k\ngeprägt von emotionaler Tiefe und musikalischer Ernsthaftigkeit. Ein Z
 eugnis höchster Meisterschaft\nund persönlicher Stärke.\nSchuberts Stre
 ichquartettsatz in c-Moll ist wie ein Innehalten. In diesem frühen\, Frag
 ment\ngebliebenen Werk\, zeigt sich in der dichten motivischen Arbeit Schu
 berts eine ganz eigene\, ernste\nIntensität.\nDen Abschluss bildet Gabrie
 l Faurés Liederzyklus "la bonne chanson"\, in dem er Liebesgedichte von\n
 Paul Verlaine vertont hat – hier als Version für Tenor und Klavierquint
 ett aufgeführt. Fauré war ein\nBewunderer der deutschen Romantik\, doch 
 er erfand eine völlig neue "duftige" Klangsprache. Die\ndramatische Wucht
  der Romantik wird durch eine transparente Klangtextur und fließende Harm
 onik\nersetzt. In "la bonne chanson"\, das einem Zyklus der Zeit gleichkom
 mt\, verschmelzen Stimme und\nInstrumente in einem nuancenreichen polyphon
 en Gewebe.\n\nWir freuen uns als Solisten des Abends den deutschen Tenor D
 avid Fischer zu hören.\n\n&nbsp\;\n\nProgramm:\n\nFranz Schubert Streicht
 riosatz B-Dur D 471\n\nClara Schumann Klaviertrio g-Moll\n\n- Pause -\n\nF
 ranz Schubert Streichquartettsatz c-Moll D 103\n\nGabriel Fauré ”la bon
 ne chanson” | in der Fassung für Singstimme &amp\; Klavierquintett\n\nD
 avid Fischer (Tenor)\nTsai-Yu Liu (Klavier)\nSabine Kronberger\, Janina Kr
 onberger (Violine)\nMagnus Boye Hansen (Viola)\nYerin Lee (Cello)\n\nMehr 
 Info unter: Kammermusikfestival Markgräflerland
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